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CONCORDIA

WM in Kanty Mansiysk: Norwegen vor Deutschland und Frankreich
03.03.2011 20:28

 

 

Tarje Bö, der bärenstarke Schlussläufer der norwegischen Mixed-Staffel beim Einlauf als Sieger bei der WM in Russland.

 


Norwegen holt Gold in der Mixed-Staffel -Deutschland Zweiter

 


Gold war das erhoffte Ziel, am Ende wurde es "nur" Silber. Die deutschen Biathleten sind am Donnerstag (03.03.2011) mit einem guten zweiten Platz in die Weltmeisterschaften in Khanty Mansiysk gestartet. Andrea Henkel, Magdalena Neuner, Arnd Peiffer und Michael Greis mussten sich nur dem ebenfalls mit allen Stars laufenden Quartett aus Norwegen geschlagen geben. Bronze ging an Frankreich.

 
Tarjei Bö jubelt mit seinem Team.
 
Schlussläufer Michael Greis hatte zwar in Führung gelegen, doch am Ende musste er sich dem bärenstarken Norweger Tarjei Bö geschlagen geben. Der Nesselwanger war mit fast 24 Sekunden Vorsprung vor Bö in das Finale des 2x6 und 2x7,5 km langen Rennens gegangen, verspielte seinen Vorsprung aber schon durch zwei Fehler im Liegendschießen. Stehend verfehlte der dreimalige Olympiasieger von Turin wie Bö nochmals eine Scheibe, war dem Norweger in der Loipe allerdings deutlich unterlegen. Dennoch gelang dem deutschen Team mit der Silbermedaille das erhoffte Erfolgserlebnis zum Auftakt der Titelkämpfe. "Mit Silber sind wir sehr zufrieden", resümierte denn auch Chef-Bundestrainer Uwe Müssiggang.


Neuner mit überragender Leistung

 
Startläuferin Andrea Henkel hatte das deutsche Quartett mit einer soliden Leistung gut in Stellung gebracht. Die Thüringerin musste zwar beim Liegendschießen bei auffrischendem Wind zwei Mal nachladen, traf dafür aber im stehenden Anschlag alle fünf Scheiben. Die erste Schleife stand allerdings ganz im Zeichen der Norwegerin Tora Berger, die von Beginn an die Führung übernommen hatte und sich nur beim Liegendanschlag einen Fehler leistete. Nach fulminanten sechs Kilometern übergab Berger, die in dieser Saison schon sechs Weltcup-Siege feiern konnte, als Erste an ihre Teamkollegin Ann Kristin Flatland. Henkel wechselte als Fünfte mit 25 Sekunden Rückstand auf Norwegen.

Den Russen lief alles schief

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Lokamatadorin Swetlana Slepzowa, die zwei Strafrunden drehen musste und zum Entsetzen des russischen Publikums zweieinhalb Minuten nach Norwegen zum ersten Wechsel kam. Damit war für die mit hohen Erwartungen gestartete russische Staffel das Rennen schon früh gelaufen.

Magdalena Neuner übergibt nach überragendem Lauf an Arnd Pfeiffer. Deutschland wurde bei der WM in Russland Zweite hinter Norwegen und vor Frankreich.

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