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USV: Verstärkung aus Afrika
04.08.2011 17:02

 

Ein ganz grosses Kaliber

In Zusammenarbeit mit dem ehemaligen USV-Spieler und Nationalspieler Liechtensteins, Andreas Gerster, der ein soziales Werk für die armen nigerianischen Kinder fördert und unterstützt, ist es dem USV Eschen/Mauren gelungen, den jungen Uline Obhafuoso (Jg.1986) für die Herbstrunde zum Erstligisten zu holen. Ulin ist ein offensiver Mittelfeldspieler und spielte bereits für die starke nigerianische U17 und U19-Nationalmannschaft.

Der Name Obhafuoso sagt den Fussballfreunden sicher etwas. Sein Bruder spielte bei den Profis in Vaduz. Auch sein Bruder Ulin sollte dort beginnen, brach sich aber das Bein, das falsch zusammenwuchs und nochmals gebrochen werden musste. Jetzt kehrt er wieder nach Liechtenstein zurück, von wo er  - nach Aussagen Andy Gersters - nur positive Eindrücke bekommen habe. Das Ziel wird sein, den jungen Nigerianer in einem Team westlicher Prägung auszubilden und ihm eine Chance für sein zukünftiges Leben zu geben. Andy Gerster vermittelt solche jungen Spieler aus einem der ärmsten Länder Afrikas, allerdings nur an Adressen, die er kennt und wovon er persönlich überzeugt ist, dass sich der junge Mann auch in seinem Leben weiterentwickeln kann.

Ulin Obhafuoso wird am 29. August in Liechtenstein eintreffen und nach den Länderspielen Liechtensteins erstmals mit dem USV Eschen/Mauren in der Ersten Liga auflaufen.

 

 

Uline Obhafuoso in seiner nigerianischen Heimat. Er wird ab 29. August für den USV Eschen/Mauren tätig sein.

 

Uline Obhafuoso wird am 29. August beim USV erwartet.

 

Hilfe für junge Nigerianer

 

 

Obwohl Nigeria zu den grössten Ölexportländer der Welt gehört, ist das westafrikanische Land von Armut gezeichnet. Aufgrund der weiterhin grassierenden Korruption geht der wirtschaftliche Aufschwung an der einheimischen Bevölkerung beinahe komplett vorbei.

 

In Nigeria werden, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, Kinder dazu gezwungen, Menschen zu töten. Im bevölkerungsreichsten Landes Afrikas ist die Kinderarbeit leider auch weit verbreitet. Sie werden u.A. bei  Ölgewinnungsarbeiten eingesetzt, bei diesen es nicht selten vorkommt, dass die illegalen angezapften Ölquellen explodieren und so immer wieder viele Nigerianer in den Tod gerissen werden.

 

Die Einschulungsquote ist im Vergleich zu den Nachbarstaaten Nigerias relativ hoch. Allerdings befinden sich die Schulen in einem ausserordentlich schlechten Zustand. Deshalb müssen die Menschen für ihre Verhältnisse tief in die Tasche greifen, um eine qualitativ gute Schule besuchen zu dürfen. Ohne Bildung gibt es keine Perspektiven für die extrem fleissigen und ehrgeizigen Menschen in Nigeria.

 

OneAgape stemmt sich gegen dieses Problem in Kaduna, einer Stadt mit ca. 2 Millionen Einwohnern. Wir sind sehr froh darüber, dass wir uns in Kaduna niederlassen durften. Denn in reicheren Städten wie Abuja beispielsweise, fühlten wir uns im Gegensatz zu Kaduna nicht wohl. In der Hauptstadt Nigerias regiert das Geld und viele Politiker und ausländische Geschäftsmänner treiben dort ihr Unwesen.

 

Jugendliche werden gefördert- auch von Liechtensteiner/innen

In einem Teil unseres Projektes fördern wir Jugendliche, in dem wir ihnen eine sehr gute Schulausbildung finanzieren. Daneben lernen die aus sehr armen Verhältnissen stammenden Jugendlichen, in einer Gemeinschaft aufzuwachsen und langsam Verantwortung zu übernehmen. Wir fördern den Teamgeist, da sie zusammen in einer Fussballmannschaft spielen und professionell betreut werden. Sie werden so lange begleitet, bis sie auf uns nicht mehr angewiesen sind. Mit einzelnen Spielertransfers wollen wir erreichen, dass sich unser Projekt in Zukunft selber finanzieren kann.

 Untersützung von Schneiderinnen

In einem anderen Teil unterstützen wir Schneiderinnen in dem wir ihnen Mikrokredite anbieten. So erhalten sie die Chance ihr eigenes Geschäft aufbauen zu können, und werden weiteren Mitmenschen eine Arbeitsstelle ermöglichen. Unser Hauptaugenmerk legen wir dabei auf die Lehrlingsausbildung.

 Fussball-Equipments für Strassenkinder

Ein wichtiges Anliegen sind uns die vielen Strassenkinder von Kaduna. Wir verteilen hauptsächlich Fussball-Equipment, damit sie ihre einzige Leidenschaft besser ausüben können, um wenigstens einzelne Momente der Freude zu verspüren.

Wer dieses soziale Werk unterstützen  möchte, der melde sich bei Andreas Gerster, Projektleiter ONE AGAPE (Tel. 078 639 01 40)

 

  

 

 

 

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