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Radio Liechtenstein

UEFA-Entscheidung um RB-Clubs gefallen
20.06.2017 19:47


Red Bull Salzburg und RB Leipzig
dürfen an der CL teilnehmen

Was eigentlich zu erahnen war, ist nun eingetreten. Sowohl der österreichische Meister Red Bull Salzburg, als auch der deutsche Vizemeister RB Leipzig dürfen an der Champions League 2017/18 teilnehmen. Auch Sicht der UEFA ist das gleichzeitige Mitmachen beider RB Klubs regelkonform. Beide erhalten lt. Verband das Startrecht.

Die für Recht zuständige Kammer der UEFA-Finanzkontrollstelle für Klubs entschied, dass es sich um keine Verletzung von Artikel 5 der Bewerbungsregularien handelt. In diesem Artikel geht es um die Integrität des Wettbewerbs, d.h. zwei Vereine, die ein und denselben Hauptsponsor haben (in diesem Falle Red Bull, resp. Matischek) können nicht beide an der CL teilnehmen. Aber die Verantwortlichen von Salzburg und Leipzig haben es so gechickt hintgekriegt, dass alles statutengetreu und den UEFA-Vorschriften entspricht.

Allerdings hat RB Salzburg Auflagen erhalten. Vorhergehend an die Entscheidung waren "wesentliche Änderungen", wie Red Bull Salzburg kommuniziert. Diese Änderungen wurden notwendig, um mögliche Probleme im zukünftigen UEFA-Zulassungsverfahren auszuschließen.

Im Zuge des "Entflechtungsprozesses" vom Red Bull, der demnach bereits 2015 begann, wurde die Partnerschaft restrukturiert. Der Energy-Drink-Hersteller ist seither laut dem laufenden Vertrag bis 2022 lediglich Hauptsponsor. Dem ging eine Änderung der Satzung (u.a. mit Präsenzquorum) zuvor, mit Harald Lürzer wurde ein neuer Vorstandvorsitzender gewählt, heisst es weiter.

Außerdem muss der FC Red Bull Salzburg  künftig auf internationaler Ebene geändert auftreten, etwa mit neuen Trikots. 

 

 


Timo Werner ist beim RB Leipzig zum Nationalspieler gereift. Früher war er beim VfB Stuttgart unter Vertrag.

 


Der vielfache Milliardär und Red Bull-Besitzer Mateschitz aus Salzburg verdient heute sehr viel Geld mit dem Sport, u.a. in der Formel I und im Fussball. Sein finanzielles Engagement in Leipzig wird von der Konkurrenz nicht so gerne gesehen.

 

 

 

 


 

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