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Trotz mutigem Auftritt verliert Liechtenstein
17.11.2018 08:59


 


Der Profi des FC Thun, Salanovic, war vorne meistens auf sich allein gestellt. Alle Bilder: Jürgen Posch

 

0:2 (0:0)-Niederlage der FL National-
Mannschaft gegen Mazedonien

 

Das hätte nicht unbedingt sein müssen. 0:2 hiess es am Ende zwischen der A-Nationalmannschaft Liechtensteins und dem Gruppenfavoriten Mazedonien in der Nations League. Wir berichteten bereits kurz nach dem Spiel.

 

Liechtenstein trat mutig auf gegen ein Team, das nicht mehr an die Leistungen des Hinspiels vor rund einem Monat anknüpfen konnte. Die Mazedonier wirkten fast gelangweilt, fielen aber doch in manchen Szenen durch ihre übermässige Härte auf. Internationale Härte ok, aber bitte nicht so. Nicht verwunderlich, dass FL-Coach Rene Pauritsch dem Trainer der Gäste nach dem Spiel nicht gratulierte.

Der Knackpunkt in diesem Spiel war sicherlich die Rote Karte von Sandro Wieser in der 50.min. (2xgelb). Das stand die Partie noch 0:0. Aber der Ausfall von Wieser wog schwer, denn nur etwa 120  Sekunden später knallte es im FL-Kasten. Ein Freistoss-Hammer von Bardi landete über die Mauer im rechten Kreuzeck, unhaltbar für Goali Büchel. Nun musste das junge FL Team mit zehn Mann dem 0:1-Rückstand hinterher laufen. Leider passte aber auch im Liechtensteinischen Team nach vorne überhaupt nichts. Mit Wieser fiel der wahrscheinlich beste Kopfballspieler im Team frühzeitig aus. Ihn hätte man in der einen oder anderen Szene gut gebrauchen können. Seine Robustheit fehlte gegen diese hart spielenden Mazedonier.

Die Beine der Liechtensteiner wurden wegen des Ausfalls und der immensen Laufarbeit, die das Team verrichtete, verständlicherweise immer schwerer. Die Profis aus Mazedonien beherrschten in den letzten 20 Minuten die Gastgeber und schalteten nach Belieben, ohne aber wirklich Chancen zu kreieren. Bis auf einen Pfostenschuss von Pandev (72.). Die Liechtensteiner wehrten sich nach Kräften, mussten aber in der Overtime noch das 0:2durch Nestorovski hinnehmen.

Es liegt nur noch Platz drei drin

Leider, muss man sagen. Denn man hatte sich im FL-Lager vor Inangriffnahme der Nations League Spiele im Kampf um die EM-Qualifikation doch mehr erhofft. Die Erreichung von Rang drei setzt allerdings voraus, dass die Liechtenstein das letzte Spiel am Montag gegen Armenien (Rheinpark, 20:45h) zum Abschluss der Nations League im Rheinparkstadion gewinnt. Zusätzlich muss auch Mazedonien in Gibraltar gewinnen, das sechs Punkte aufweist.

Es ist das gleichzeitig auch das letzte Spiel von Rene Pauritsch als Nationaltrainer des Liechtensteiner A-Teams. Er übt ab 1.1.2019 im LSV nur noch das Amt des Sportlichen Leiters aus. Seine Mannschaft will ihm zum Abschied einen Sieg schenken. Dass sie dazu in der Lage ist, hat sie gegen Mazedonien bewiesen.

 


Der Youngster im Team, Livio Meier, hatte es gegen die robusten Mazedonier oft schwer, zeigte aber insgesamt eine gute Partie.

 

 

NATIONS LEAGUE


Spiele vom Freitag, 16.Nov.2018

Gibraltar-Armenien 2:6
Liechtenstein-Mazedonien 0:2

Spiele vom Montag, 19.Nov.2018

Mazedonien – Gibraltar, 20:45 Uhr
Liechtenstein-Armenien, 20:45 Uhr

 

 

TABELLE

1.    Mazedonien                 5        10:5             11

2.    Armenien                    5        12:6               9

3.    Gibraltar                     5        5:11               6

4.    LIECHTENSTEIN            5         5:10                  3

 

 

TELEGRAMM

Stadion: Rheinparkstadion Vaduz
SR: Aredeleanu Petr (TSCH)
Liechtenstein: B. Büchel, Quintans (76.Eberle), Rechsteiner, Wieser, Göppel, Meier L., Hasler, A. Sele (76.M.Büchel), Brändle (76.Erne), Salanovic
Mazedonien: Dimitrievski, Ristovski, Musliu, Bejtulai, Hasani, Bardi, Nikolov, Trickovski, Pandev, Nestororski, Trajkovski
Tore: 53.min. 0:1 Bardi, 92.min. 0:2 Nestorovski
Karten: 44.min. Wieser (Foul), 49.min. Pandev (Foul), 69.min. Quintans (Foul). Rote Karte: 50.min. Wieser (Foul)
Bemerkungen: Ehrung Daniel Kaufmann (50.Länderspiel).

 

 


Hier muss FL-Torhüter B.Büchel gegen das gestreckte Bein eines Angreifers eingreifen, um ein Tor zu verindern. Es hätte hier auch schlimm ausgehen können.

 

 


Göppel wurde einige Mal hart gefoult. Beim 1:0 wurde der FCV-Spieler vorher umgelegt. Anstatt den Ball fair ins Out zu kicken, spielten die Mazedonier weiter und kamen so  zur 0:1-Führung (52.)

 

 


Hier wird Wiese nach der 2. gelben Karte des Feldes verwiesen.

 

 

 
Frustrierte Liechtenstein-Spieler nach einem gar nicht so schlechten Spiel. Sie wissen, dass mehr drin gelegen wäre.

 

 

 

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