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Tour geht in die dritte Woche und in die Alpen
18.07.2017 07:56


Kommt es zum Kampf zwischen
Ausreissergruppe und Sprintern?

 

Der Tour de Franc-Tross verlässt auf der 16. Etappe das Zentralmassiv und steuert durch das Rhone-Tal die Alpen an. In der ersten Hälfte charakterisieren die Berge des Mittelgebirges den heutigen Abschnitt, während das Finale weitestgehend flach ist. Überraschungen dürfen allerdings bereits nach dem Start erwartet werden, denn es geht 20 km bergauf. Die heutige Etappe führt über 165 km von Puy-en-Velay nach Romans sur Isère.

Heute stehen die Zeichen auf Kampf zwischen  Ausreissern und Sprintern, wobei die Sprinter die ersten 65 km schadlos überstehen müssen. Und ein zweites Hindernis für das gesamt Peleton bildet der Wind. Er könnte einen grösseren Einfluss auf den Ausgang des Rennens haben als man schlechthin annimmt.

So darf man auch heute wieder eine animierte Etappe erwarten. Die Etappen nach Ruhetagen haben ihre eigenen Regeln, weil viele Fahrer Probleme haben wieder auf Touren zu kommen. Schon so mancher Favorit hat die Tour nach Ruhetagen verloren. Die Franzosen sagen dazu: „Jour sans.“

Eine hart umkämpfte Etappe

Fahrer wie Degenkolb, Mikel Matthews oder Greg Van Avermaet sollten mit diesen Terrainverhältnissen sehr gut zurecht kommen. Und bei Greg Van Avermaets BMC-Team und auch bei anderen fehlt immer noch ein Tagessieg. Vielleicht finden solche Fahrer Unterschlupf in einer Ausreissergruppe?

Die erste Hälfte dieser Etappe wird wohl sehr ungemütlich werden, wohl auch für Favoriten. Diese sollten auch im Finale achtsam sein, denn im Rhône-Tal kommt mitunter starker Seitenwind auf und bei vielen Profis werden die Erinnerungen an die Windkanten-Jagd nach Montpellier 2016 noch frisch sein.

 

 

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