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TdF: Richie Porte mit Glück im Unglück
09.07.2017 20:06

 

Porte trug "nur" Gehirnerschütterung
beimHorrorstuirz davon

 

 

Es war ein fürchterlich anzusehender Sturz, in den bei der Abfahrt vom Mont du Chat die schmale Strasse für Richie Porte (BMC) und auch Daniel Martin zum Verhängnis wurde. Auf dem rutschigen und schmalen Asphaltband im Wald hatte Porte sich in einer Rechtskurve verbremst, war mit blockierendem Hinterrad Richtung linker Straßenrand gerutscht und in der anschließenden Linkskurve innen auf dem Gras zu Fall gekommen, um dann über die Straße nach außen gegen eine Felswand geschleudert zu werden. Dabei riss er auch den hinter ihm fahrenden Daniel Martin (Quick-Step Floors) mit zu Boden.
 
Beide hatten Glück im Unglück. Porte war bei Bewusstsein und konnte schon direkt nach dem Unfall mit uns reden, sagte die Tour -Ärztin und am Ende muss man von Glück ruden, dass der 32jährige Australier bei seinem Horrorsturz nur ein Radrennen verloren hat.
 
Denn er galt als der grösste und gefährlichste Herausforderer des Briten Chris Froome, der unbedingt zum drittten Mal in Folge die TdF gewinnen möchte. Der Ire Daniel Martin konnte das Rennen fortsetzen und verlor 1:15 Minuten auf die Froome-Gruppe, in der sich zum Zeitpunkt des Unfalls aufgehalten hatte. Porte blieb auf dem Asphalt liegen, rührte sich kaum, war aber bei Bewusstsein und konnte die Fragen der beiden Ärzte beantworten, die ihn ärztlich versorgten und ihm ein Halskrause anlegten und auf einer Bahre in den Krankenwagen verluden. Es war gleichzeitig auch das Ende des Traums vom Tour-Sieg. Er wird im nächsten Jahr wiederum am Start stehen.

"Wir sind alle traurig, es ist sehr schade. Richie hat seit Jahresanfang viel Arbeit in die Tour investiert: Streckenbesichtigungen, Trainingslager, wir haben alles Mögliche gemacht, um ihn hier aufs Podium zu bringen", sagte Portes Sportlicher Leiter bei BMC, Fabio Baldato, der mit dem Teamfahrzeug nach wenigen Minuten an der Unfallstelle war. "Als wir ankamen, sah ich Richie in großen Schmerzen", so der Italiener weiter.

Es geht ihm den Umständen gut

Auch seiner früherer langjähriger Teamgefährte bei Sky, Chris Froome, war bestürzt ob der Bilder vom Sturz seines alten Kumpels. Beide trainierern noch immer gemeinsam, wenn sie in iher Wahlheimat rund um Monaco sind.  "Ich fühle mich sehr, sehr schlecht. Es tut mir weh, das zu sehen", sagte Froome mit der Hand auf dem Herzen und feuchten Augen. "Deshalb habe ich heute ein gemischtes Gefühl: Ich bin froh, das Trikot verteidigt zu haben. Aber die Bilder von Richies Sturz hinterlassen ein schreckliches Gefühl."

Am morgigen Ruhetag wird auch er erleichtert sein, dass Porte Glück im Unglück hatte und wohl nicht so schwer verletzt wurde, wie man anhand der Bilder befürchten musste. Quelle: radsport-news,Felix Mattis.

 

 


Richie Porte, der sich in einer blendenen Form erfreute, ereilte  bei der Abfahrt vom Mont du Chat, ca. 25 km vor dem Ziel, ein fürchterlicher Sturz, den er glücklicherweise gut überstand. Er trug keine Brüche, sondern "nur" eine Gehirnerschütterung davon. Porte hatte Glück im Unglück, denn wer den Sturz gesehen hat, musste das Schlimmste befürchten. 

 

 

 

 

 

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