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IOC eröffnete neues Bürogebäude in Lausanne
23.06.2019 18:57

Liechtenstein durch LOC-Präsidentin Isabel Fehr bei der
Einweihung und 125-Jahrjubiläum vertreten

Lausanne, 23. Juni 2019. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) eröffnete heute offiziell das Olympic House - eines der nachhaltigsten Gebäude der Welt - mit einer denkwürdigen Feier. Die Einweihung bildete den Höhepunkt der symbolischen und emotionalen Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des IOC, welches am 23. Juni 1894 von Pierre de Coubertin gegründet wurde.


An der Zeremonie nahmen 700 Gäste teil, darunter Bundespräsident Ueli Maurer, die IOC-Mitglieder, die Präsidenten der 206 Nationalen Olympischen Komitees, aus Liechtenstein LOC Präsidentin Isabel Fehr sowie zahlreiche Internationale Sportverbände und natürlich unzählige Olympiamedaillen-Gewinner, die gemeinsam über 125 Medaillen an Olympischen Spielen gewannen. Das Gebäude ist eine Investition in die Nachhaltigkeit und spiegelt die übergreifende Mission des IOC wider, die Welt durch den Sport und die Reformen der Olympischen Agenda 2020 weiter zu optimieren. Das Olympic House erhielt kürzlich die strengsten internationalen und lokalen Nachhaltigkeitszertifizierungen. Ein Beweis für das Engagement des IOC, den Worten Taten folgen zu lassen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Zudem vereint es nun alle Mitarbeitenden des IOC unter einem Dach, bisher waren 500 Angestellte an vier Standorten in ganz Lausanne verteilt.

 

Gebäude widerspiegelt drei zentrale Säulen der Olympischen Agenda 2020

"Als wir uns auf den Weg machten, um ein neues Zuhause zu bauen, wollten wir, dass es mehr als nur ein weiteres Bürogebäude ist. Natürlich wollten wir alle, die olympische Familie und alle Mitarbeiter des IOC, unter einem Dach vereinen. In diesem Sinne ist das Olympic House ein Ausdruck unserer Einheit", sagte Präsident Bach in seiner Rede. "Gleichzeitig wollten wir, dass das Olympiahaus die Elemente Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und Jugend - die gleichen drei Säulen der Olympischen Agenda 2020 - integriert. Das Gebäude spiegelt diese drei Elemente wieder, die für unsere Mission so zentral sind", fügte er hinzu.

 

Sport hat integrierende Wirkung in unserer Gesellschaft

Präsident Ueli Maurer sagte vor den 700 Gästen: "Als Pierre de Coubertin für die Wiederbelebung der Olympischen Spiele kämpfte, wollte er zum Frieden und zur internationalen Verständigung beitragen. Ich danke dir, dass du dich um dieses wichtige Erbe gekümmert hast! Sport hat eine integrierende Wirkung in unserer Gesellschaft. Sie verbindet Jung und Alt, Frauen und Männer, verschiedene soziale Schichten, Religionen und politische Überzeugungen. Und in einigen Fällen ist Sport auch eine Chance für politisches Verständnis und Zusammenarbeit über Grenzen oder Unterschiede hinweg", schloss Präsident Maurer.


Willkommen zuhause!

Präsident Bach, selbst Olympiasieger im Fechten, richtete sich in seiner Rede auch an die anwesenden Olympioniken: "Indem sie die ganze Welt in einem friedlichen Wettbewerb zusammenbringen, sind die Olympischen Spiele ein Symbol der Hoffnung und des Friedens für die ganze Menschheit. Diejenigen, die diese Botschaft verkörpern, sind die Olympioniken. Deshalb haben wir heute Olympioniken unter uns, die über 125 Olympische Medaillen repräsentieren. Sie gaben den Olympischen Spielen die magischen Momente, die uns seit 125 Jahren prägen. Liebe Olympioniken, Freunde und Kollegen, IOC-Mitglieder, 206 Nationale Olympische Komitees, liebe Internationale Sportverbände, geschätzte olympische Familie, die heute hier versammelt ist: Willkommen zu Hause."  Anwesend waren Olympia-Legenden wie Ole Einar Bjoerndalen, der norwegische Biathlet mit 13 Olympiamedaillen, und Olympiasiegerin Tina Maze (Slowenien), Santiago Lange (Argentinien), Osea Kolinisau (Fidschi) und Yuna Kim (Republik Korea), um nur einige zu nennen. Hinzu kamen Yusra Mardini und Yonas Kinde, die beide Teil des IOC Refugee Olympic Team Rio 2016 waren.

 

23. Juni – ein geschichtsträchtiger Tag

"An diesem Tag, vor 125 Jahren, am 23. Juni 1894, gründete Pierre de Coubertin das IOC und belebte die Olympischen Spiele. Er sah dies als einen Weg, den Frieden zwischen Nationen und Menschen zu fördern. Er war ein Visionär, als er sagte: "Sollte die Institution der Olympischen Spiele erfolgreich sein, kann sie ein starker Faktor für die Sicherung des universellen Friedens werden", erklärte Präsident Bach. "Heute, 125 Jahre später, lebt sein Traum weiter. Bei diesem wichtigen Meilenstein können wir stolz darauf sein, sein Erbe in die Zukunft zu tragen", sagte Bach abschliessend uns endete mit einem Zitat von John Lennon: «Wir sind nicht die Ersten, die sagen: "Stell dir keine Länder vor" oder "Gib dem Frieden eine Chance", aber wir tragen diese Fackel, wie die Olympische Fackel, und geben sie Hand in Hand, aneinander, an jedes Land, an jede Generation.... und das ist unsere Aufgabe.". Wir, die olympische Familie, träumen nicht nur diesen Traum, wir nehmen diesen Job an. Durch die Olympischen Spiele laden wir die ganze Welt ein, sich uns anzuschließen. Deshalb sage ich stolz zu uns allen Träumern: Unser Traum lebt weiter und ist stärker denn je. Willkommen im Olympic House!»


Über das Gebäude:

Die heutige Einweihung ist der Höhepunkt einer Reise, die bereits 2012 begann, als das IOC beschloss, die Konsolidierung seiner Zentrale voranzutreiben. Das vom dänischen Architekturbüro 3XN entwickelte Olympic House wurde um die fünf Schlüsselelemente Symbolismus, Integration, Flexibilität, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit herum konzipiert. Ausgewählt vom IOC im April 2014, beaufsichtigte 3XN in Zusammenarbeit mit den Schweizer Architekten IttenBrechbühl den Bau des Gebäudes. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das den Olympismus, die olympische Bewegung und die Rolle des IOC als Katalysator für die Zusammenarbeit in einer ikonischen Form authentisch widerspiegelt.


Weitere Informationen zum IOC:

Das Internationale Olympische Komitee ist eine gemeinnützige, unabhängige internationale Organisation, die sich aus Freiwilligen zusammensetzt und sich für den Aufbau einer besseren Welt durch Sport einsetzt. Sie verteilt mehr als 90 Prozent ihres Einkommens an die breitere Sportbewegung, was bedeutet, dass täglich umgerechnet 3,4 Millionen US-Dollar an Sportler und Sportorganisationen auf allen Ebenen der Welt gehen.

 


Isabel Fehr mit Gian-Primo Lardi & Jaume, den befreundeten Präsidenten aus San Marino und Andorra. Copyright: LOC


 

 

 

 

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