Knoten platzt beim ersten Saisonsieg
NLB Damen: Volley Lugano(6) - VBC Galina(8) 2:3 (25:10/23:25/12:25/25:19/15:10)
Spieldauer 1:54 h
Die Chancen der Galina Volleyball Damen, den ersten Sieg der Saison zu landen, lagen laut Trainer Marc Demmer vor dem Spiel bei 50:50. Entscheidend war, ob es gelingen würde die Taktik umzusetzen und Lugano mit gezielten Aufschlägen unter Druck zu setzen.
Die Startaufstellung mit Claudia Hasler, Monika Marxer, Laura Marxer, Petra Schifferle-Walser, Jessica Lukas und Libero Esther Vetsch legte los wie die Feuerwehr. 9:0 stand es nach eine Aufschlagserie von Monika Marxer.
Endlich gelang es, die Fähigkeiten und Stärken auszuspielen und den Gegner somit regelrecht an die Wand zu spielen. Es gelang den Vorsprung stetig weiter auszubauen und Lugano rieb sich verwundert die Augen als die Anzeigentafel 25:10 für Galina anzeigte.
Lugano reagierte und stellte seine Verteidigung um und es gelang dem VBC nicht, sofort darauf zu reagieren und so lief man immer wieder einem kleinen Rückstand hinterher. Zwar konnte immer wieder im Verlauf des Satzes ausgeglichen werden aber die Gastgeberinnen konnten den Vorsprung halten.
Bei 20:24 die ersten Satzbälle für den Gegner, doch es gelang den Liechtensteinerinnen sich auf 23:24 wieder heranzukämpfen und nach der Auszeit von Lugano segelte der eigene Aufschlag ins Aus. 23:25 und Satzausgleich für Lugano.
Im 3.Satz starteten die Damen des VBC unkonzentriert und liessen Lugano ins Spiel kommen und es gelang auch hier nicht, die Taktik umzusetzen, sondern zuviele eigene Fehler bescherten Lugano den Gewinn des dritten Satzes mit 25:19.
Taktische Anweisungen von Trainer Demmer fruchteten
In der Satzpause redete Trainer Marc Demmer seinen Spielerinnen nochmals ins Gewissen und erinnerte an die Taktik und die Wichtigkeit der Aufschläge.
Dass das Team mittlerweile deutlich gereift war, zeigte sich nun erneut in der fast perfekten Umsetzung der taktischen Anweisungen. Ein Turbostart zum
10:1 war das Resultat. Doch dann liess die Konzentration ob des grossen Vorsprungs wieder nach und Lugano konnte sich auf 15:15 heranarbeiten. Beim
17:16 gelang Monika Marxer wieder ein Ass, weitere Punkte durch gute Blocks und bei 21:16 wieder ein Ass. Nun war der Satzausgleich in greifbarer Nähe und das Team sicherte sich souverän das Ticket in den Tie-Break.
Hellwach und motiviert und den ersten Sieg vor Augen begannen die VBC-Damen konzentriert und führten schnell über 4:0, 7:1 und 10:7. Laura Marxer zeigte auch in diesem Satz ein sehr starkes Spiel und schliesslich jubelten Spielerinnen und Trainer beim 15:10 ausgelassen.
Starting-Six VBC Galina: Claudia Hasler, Monika Marxer, Laura Marxer, Petra Schifferle-Walser, Jessica Lukas, Lena Vogrin, Esther Vetsch(L) im Kader: Melanie Büchel, Ramona Kaiser, Corina Schmuck, es fehlten: Linda Damerau(verletzt), Lisann Adams(krank) Volley Lugano: Edera Berisha, Daniela Mutapic, Isabelle Nguyen, Elisa Radice, Valentino Rizello, Jelena Stojadinovic, Manuela Stojadinovic, Roberta Quadranti, Sharon Sciarini, Natasha Miladinovic, Sara Lamperti, Alessia Pasquale
Herren verpassen nächste Sensation!
NLB-Herren: VBC Einsiedeln(4) - VBC Galina(7) 3:2 (20:25/18:20/25:15/25:23/16:14)
Spieldauer 89 min.
Vor dem Spiel gegen den Tabellendritten rechneten sich die Galina-Herren nicht viele Chancen aus die Siegesserie fortzusetzen. Doch das Team um Spielertrainer Ralf Petzold setzte Einsiedeln stark unter Druck und die gut 100 Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Schnell führten die Galinesen mit 6:1, 10:6 und 20:16 und bestimmten das Geschehen. Der Satzgewinn zum 25:20 war reine Formsache.
Lag wieder eine Sensation in der Luft? Im zweiten Satz das gleiche Bild. Galina mit starkem Spiel und Armin Michel spielte stark für den verletzen Pawel Cala. Einsiedeln versuchte mit vielen Wechseln den Rhythmus der Liechtensteiner zu brechen, aber unbeeindruckt sicherten sie die Spieler um Kapitän Christof Zwokelj den zweiten Satz noch deutlicher mit 25:18.
Im dritten Satz startete Einsiedeln wieder mit ihrer stärksten Sechs und Unkonzentriertheiten auf Seiten der Liechtensteiner liessen den Gegner wieder ins Spiel kommen. Die Hausherren wurden immer stärker und die Fehlerquote bei Galina stieg stetig an. Über 11:7, 14:8 und 20:11 setzte sich Einsiedeln klar ab und nach nur 15 Minuten somit der Anschluss mit 25:15 und 2:1 in Sätzen.
Im vierten Satz entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel. Der VBC Galina besticht durch gute Blockverteidigung und beginnt den Satz zu kontrollieren. Beim 10:7 der erste kleine Vorsprung und bei 18:14 war die Zielflagge schon in Sicht. Doch Einsiedeln gab nie auf, spielte sehr clever und bei Galina fehlte wie in den ersten Partien der Saison der Druck die letzten Punkte im Satz zu erzwingen. Die Hausherren holten Punkt um Punkt auf und zogen sogar vorbei und retteten sich mit 25:23 in den Tie-Break.
Im Tie-Break entscheidet sich in wenigen Minuten wer mehr gewillt ist, das Spiel zu gewinnen und an diesem Tag war Einsiedeln das kleine Stückchen besser. Zunächst gelingt den Hausherren ein guter Start mit einer leichten Führung und bei 8:5 werden die Seiten gewechselt. Die Galinesen zeigen aber ihren Kampfgeist und kämpfen sich Schritt für Schritt trotz 5 Aufschlagfehler bis auf den Ausgleich zum 14:14 heran. Einsiedeln zittert und ist am Rande einer Niederlage doch ein erneuter Aufschlagfehler des VBC Galina beschert einen weiteren Matchball der prompt verwandelt wird.
Fazit Trainer Ralf Petzold: „Wir haben nach zwei gewonnen Sätzen Einsiedeln zu einfach ins Spiel kommen lassen und die zwei Punkte leichtfertig vergeben.“
Zuschauer: 100
VBC Einsiedeln: Dominik Husi (L), Urs Kälin, Rafael Schnüriger,Dominik Schnüriger, Marco Bianchi, Andre Kretzschmar, St. Schädler (L2), Raphael Kälin, Roger Kälin, Stefan Kudzielka, Manuel Bischofberger, Patrick Braun.
VBC Galina: Miguel Sanchez, Simon Schneider, Ralf Petzold (T), Patrick Hohl, Christof Zvokelj, Armin Michael, Beat Wachter, Adrian Ritter (L), Frank van den Outenaar Pawel Cala (verletzt)
Schiedsrichter: Maciej Ciemiega / Laura Ruegg

Galina Damen mit erstem Sieg in dieser Saison.