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Radio Liechtenstein

FC Luzern auf der Sparbremse: Neumayr (ex. FCV) weg
15.06.2017 08:41

 

Kann sich der FC Luzern nach massiven
Budget-Kürzungen noch halten?

Markus Neumayr, vor gut einem Jahr noch der grosse Spielmacher beim FC Vaduz und Garant für den Ligaerhalt, wechselte bekanntlich während der Saison zum FC Luzern, der unter dem neuen CEO Marcel Kälin auf die Sparbremse treten muss. Dies habe Hauptinvestor Bernhard Alpstaeg gefordert, sonst ziehe er "den Stecker". Will heissen, Alpstaeg ist nicht mehr gewillt, jährlich bis zu zwei Millionen Schweizerfranken Defizit zu übernehmen.

Das heisst aber auch weiter, dass die teueren Stars verkauft werden müssen. So sind der ex-Vaduzer Neumayr und der andere Mittelfeldspieler Costa schon weg. Neumayr wechselt zum türkischen Verein Kasimpasa Istanbul. Auch die Schneuwly-Brüder Marco und Christian sind so gut wie weg, weil sie vom Gehalt zuviel Abstriche machen müssen, heisst es. Auch der australische Mittelstürmer Tomi Juric ist auf dem Absprung, wahrscheinlich zu Reading. Weitere sollen in Schwebe sein. Der FC Luzern muss inskünftig mit rund 2 Mio. Franken weniger Budget auskommen. 

Es stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Trainer Markus Babbel. Er ist sehr teuer und mit Babbels Co-Trainer Patrick Rahmen würde eine deutlich billigere Variante bereit stehen.

Wer sich in der Schweizer Super League halten will, muss von vorne herein ein Budget von mindestens acht bis neun Millionen Franken bereitstellen, heisst es aus Profi-Transferkreisen. Der FC Vaduz mit seinem geringsten SL-Budget von 7 Mio. Franken musste diese bitter erfahren.

 

 


Markus Neumayr wurde einen Opfer der drastischen Sparmassnahmen beim FC Luzern. In der neuen Saison spielt er in der Türkei. Hier sehen wir den deutschen Mittelfeldstrategen beim FC  Vaduz. Dort verdiente er sehr gut. Nach unbestätigten Informationen zufolge soll er beim FC Vaduz 150-180.000 Franken im Jahr verdient haben.                                 Bild: Jürgen Posch

 

 

 

 

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