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BMC-Kapitän Porte: "Ich wollte nicht stürzen"
02.07.2017 10:17

Stefan nicht ganz zufrieden
mit seiner Fahrt

 

 


Stefan Küng wurde in Düsseldorf hervorragender Zweiter im Einzelzeitfahren. Er bekam das Trikot des besten Jungprofi.

 

Die grosse Schweizer Nachwuchshoffnung, der 23jährige Stefan Küng aus dem Thurgau, liess bei seinem Tour de France-Debüt aufhorchen. Hingegen fuhr sein Kapitän Richie Porte etwas verhaltener, verlor zwar Zeit, machte aber am Ende alles richtig. Zum Trost durfte er das Trikot des besten Jungprofis überstreifen. Wir berichteten gestern vom Auftakt-Zeitfahren in Düsseldorf.

Fünf Sekunden fehlten Stefan Küng auf die Siegerzeit des Briten Geraint Thomas. Er wurde Zweiter und war mit diesem Rang nicht so recht zufrieden. „Ich wollte gewinnen und das Gelbe Trikot holen. So eine Chance kommt nicht alle Tage“. Und Küng weiter: „. "In Zeitfahren muss man immer Risiken eingehen, aber es gibt eine Linie, die man nicht überschreiten darf, sonst liegt man auf dem Boden. Dieses Spagat ist mir ganz gut geglückt, auch wenn es hätte noch besser sein können.“

Immerhin liess er Weltklassefahrer wie den amtierenden und viermaligen Einzelzeitfahr-Weltmeister Tony Marti und den ex-Weltmeister Vasil Kiryienka hinter sich.

 

Porte fuhr vorsichtig.“Ich wollte
 nicht stürzen“

Einige Gesamtklassements-Fahrer wurden bei diesen Regenrennen zurückgebunden. Valverde stürzte schwer und brach sich das Knie. Er musste operiert werden. Richie Porte, Aru, Contador, Bardet und weitere Fahrer verloren bis zu 50 Sekunden auf den Vorjahressieger Chris Froome, der lediglich zwölf Sekunden auf seinen Teamgefährten Thomas verlor und als bester Gesamtklassements-Fahrer aus diesem 14 km langen, aber schweren, weil verwinkelten, Zeitfahren herauskam.

Richie Porte, Kapitän der BMC-Mannschaft, fuhr hinter Teamkollege Nicolas Roche im Auto während dessen Rennen die Strecke ab und sah wie es Roche in einer Kurze erwischte. Dem Iren passierte wie den meisten der vielen Gestürzten nicht Schlimmes. "Ihn hat es hingelegt und dadurch war ich dann schon sehr verängstigt, um ehrlich zu sein“, gestand der 32-Jährige Porte ein. Das Ergebnis: Porte ließ Vorsicht walten und büßte am am Ende 35 Sekunden auf Titelverteidiger Chris Froome (Sky) einbüßte. "Ich hätte gerne eine bessere Zeit abgeliefert, aber am Ende ging es darum, nicht zu stürzen. Deshalb bin ich keine Risiken eingegangen, sagte der Australier.

 


Richie Porte, ein excellenter Einzelzeitfahrer, hielt sich zum Auftakt  im Regen von Düsseldorf zurück und verlor 45 Sekunden auf die Siegerzeit und 33 Sekunden auf Chris Froome, dem dreimaligen Tour de France Gewinner, der ebenfalls das  Gesamtklassement im Visier hat.

 

 

 

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