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Bayern-Trainer Ancelotti kommt immer mehr unter Druck
28.09.2017 10:03

 

Nach der 3:0-Pleite in Paris ist bei
den Bayern Feuer im Dach

 

Es war nicht der Abend des FC Bayern München. Neymar & Co von Paris St. Germain zeigten dem deutschen Rekordmeister die Limiten auf. Die für Hunderte von Millionen Euro zusammengekaufte Paris Elf zeigte aber, dass sie ihr Geld wert ist. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber zu ganz wenig Chancen. Bös in der Kritik: Bayern-Trainer Ancelotti.

Dagegen begann der Abend für die Bayern denkbar ungünstig. Bayern-Coach Ancelotti, dessen Aufstellung mehr als überraschte, veränderte die Mannschaft gegenüber dem 2:2 gegen Wolfsburg gleich auf sechs Positionen. Damit wollte er gegen den Millionensturm dicht machen. Doch dieser Plan wurde schon nach 100 Sekunden zunichte gemacht. Neymar spazierte durch die Bayern-Deckung als wäre sie aus Butter, passt quer zu seinem Kumpel Dani Alves, der den Ball unter dem herausstürzenden Sven Ulreich hindurch ins Tor drosch. Danach versuchten die Bayern viel, hatten fast zwei Drittel Ballbesitz und zwischendurch auch mal ein Eckball-Verhältnis von 15:1. Aber es war viel Aktionismus dabei - und die Tore machte weiter Paris St. Germain.

Carlo Ancelotti hat viel versucht - und ganz viel verloren. Der Bayern-Coach ließ beim Champions-League-Gastspiel in Paris vier Stars draußen - und die Münchener kassierten eine derbe Packung.

Arjen Robben, Franck Ribéry und Mats Hummels saßen völlig überraschend beim Anpfiff gegen Paris St. Germain auf der Bank, Jerome Boateng war zwar mitgereist, fand sich aber nicht mal im 18er-Kader wieder. Das bittere Resultat aus Sicht der Münchener: Die große Rotation führte am Mittwoch zu einer deutlichen und verdienten 0:3 (0:2-)Pleite im Pariser Prinzenpark.

Telegramm

Stadion: Prinzenpark Paris
Zuschauer: 46 252
Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien)
Tore: 2.min. 1:0 Alves, 31.min. 2:0 Cavani, 63.min. 3:0 Neymar.
Paris St. Germain:  Areola – Alves, Marquinhos, Thiago Silva, Kurzawa – Verratti (90. Draxler), Motta (86. Lo Celso), Rabiot – Mbappe (79. di Maria), Cavani, Neymar
Bayern München: Ulreich – Kimmich, Javi Martinez, Süle, Alaba – Thiago – Tolisso (46. Rudy), Ar. Vidal – T. Müller (69. Robben), Lewandowski, James Rodriguez (46. Coman)

 

 


Kimmich lieferte dem Superstar Neymar in Paris einen grossen Kampf. Trotzdem sah er sich wahrscheinlich bis heute noch keinen stärkeren Angreifer gegenüber. Bild: Picture Alliance, Frankfurt/Main. 

 

 

 

 

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