1.Liga/2.Liga Inter: Nur ein Absteiger?
02.02.2012 09:59
Änderungen nach Zwangsabstieg von Xamax
Der Zwangsabstieg nach den finanziellem Desaster beim ehemals stolzen Vorzeigeverein Xamax-Neuchâtel, verursacht durch den in der Zwischenzeit verhafteten Verreinsboss aus der Ukraine, wirkt sich bis in die 2. Liga Interregional aus. Also auch auf den FC Vaduz und auf die Erstligisten FC Balzers und USV Eschen/Mauren.
Das 1.Liga-Komitee hält dazu fest, dass Ende der laufenden Saison 5 statt 6 Klubs aus der Challenge League absteigen, sofern der Lizenzentzug bei Xamax nicht aufgrund eines Rekurses aufgehoben wird. Bei Lizenzentzug würde Xamax in die 1.Liga Promotion absteigen.
Bei einem Konkurs (was wahrscheinlich ist) von Neuchâtel Xamax hingegen, könnte Xamax nicht in der 1. Liga spielen (weder Promotion noch Classic; siehe Art. 3 Ziff. 5 Wettspielreglement SFV). Der betroffene Verein müsste in der 1. Liga Promotion ersetzt werden.
Tritt dieser Fall ein, hat das Komitee der 1. Liga, gestützt auf das Wettspielreglement entschieden, dass am Ende der Saison 2011/2012 zusätzlich der Drittklassierte mit den meisten Punkten (ohne Nachwuchsmannschaften von SFL-Vereinen) in die 1. Liga Promotion aufsteigt. Das würde bedeuten, dass nicht nur die zwei Erstplatzierten der drei Erstligagruppen, sondern zusätzlich als siebenter Club auch der Drittbeste aller 48 Vereine in 1.Liga Promotion aufstiegen kann.
Bei einem Konkurs von von Neuchâtel Xamax würde am Ende der laufenden Saison zudem nur eine Mannschaft (statt 2) aus der 1. Liga in die 2. Liga Inter absteigen, und zwar der Gruppenletze mit den wenigsten Punkten. Das hiesse, dass aus den drei Erstliga-Gruppen zu je 16 Teams (= 48 Teams) schweizweit nur der schlechteste Gruppenletzte absteigen würde.

Michael Stocklasa spielt seit fünf Jahren beim USV Eschen/Mauren. Der Nationalspieler gilt als eine der ganz grossen Stützen in der 1.Liga. Steigt er mit seinem Verein in die Promotion auf, nachdem wahrscheinlich sieben Vereine aus der 1.Liga classic in die Promotionsklasse aufsteigen dürfen.